Patientenzufriedenheit

Freundlichkeit, Wertschätzung und Empathie gegenüber den Patienten

Zuletzt bestätigten zwei große, externe Patientenbefragungen die besonders hohe Patientenzufriedenheit im St. Josefs-Krankenhaus. Die hohe Patientenzufriedenheit ist das Resultat einer langen Tradition, die auch heute noch hier gelebt wird. Freundlichkeit, Wertschätzung und Empathie gegenüber den Patienten sind neben der hohen Qualität der medizinischen Leistungen die zentralen Werte im St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten.

In der Klinik hat man von jeher erkannt: Gelungene Kommunikation ist der Schlüssel zu hoher Patientenzufriedenheit. Eine positive Grundhaltung und Einstellung der Mitarbeiter zum Patienten und zum St. Josefs-Krankenhaus selbst sind die Basis dafür. Im Haus herrscht eine Atmosphäre der persönlichen Wertschätzung und des freundlichen Umgangs der Mitarbeiter untereinander vor. Diese Art des Umgangs miteinander beeinflusst auch die Art des Umgangs mit den Patienten.

Patientenfürsprecher Günter Lüttig ist jederzeit für die Patienten da

Bei Anregungen, Lob und Beschwerden wenden Sie sich gerne an unseren Patientenfürsprecher Günter Lüttig:

Die ehrenamtliche Funktion des Patientenfürsprechers ist seit einigen Jahren im Krankenhausgesetz von NRW verankert. Die unabhängigen und nicht-weisungsgebundenen ehrenamtlichen Ansprechpartner helfen unbürokratisch und schnell, wenn es zwischen Patienten und Pflegenden oder Ärzten - aber auch Patienten untereinander - zu Unstimmigleiten und Problemen kommt. Im St. Josefs-Krankenhaus in Salzkotten ist Günter Lüttig schon seit 24 Jahren für die Patienten im Einsatz.

Die Redaktion unseres Klinikmagazins "VISITE" führte neulich mit Herrn Lüttig dieses Interview:

Visite: Herr Lüttig, wie sind Sie eigentlich Patientenfürsprecher geworden?
Hr. Lüttig: Als ich in den Ruhestand ging, hat mich der damaligen Verwaltungsleiter des Hauses angesprochen, der mich von meiner Arbeit als Geschäftsführer des Sozialdienstes Katholischer Männer in Geseke kannte. Als Sozialarbeiter habe ich den passenden Hintergrund und war als Salzkottener mit dem Krankenhaus bereits vertraut.

Visite: Und wie können Sie den Patienten helfen?
Hr. Lüttig: Zum Beispiel, wenn es zwischen Patienten und Pflegenden oder Ärzten - aber auch Patienten untereinander - zu Unstimmigleiten und Problemen kommt. Da kann es sein, dass sich jemand unhöflich behandelt, vernachlässigt oder schlecht aufgeklärt fühlt. In telefonischen oder persönlichen Gesprächen versuche ich dann zu vermitteln, was in der Regel auch gelingt. Natürlich gebe ich auch Beschwerden über Mitarbeiter weiter - und wenn sich ein Patient dabei nicht mehr an den Namen erinnern kann, finde ich den für ihn raus. Außerdem leite ich Verbesserungsvorschläge an die richtige Stelle weiter – wie höhere Toilettensitze für Patienten nach einer Hüft-OP. Ebenso setze ich mich ein, wenn sich jemand medizinisch schlecht behandelt fühlt oder vielleicht wochenlang vergeblich auf einen Termin wartet. Meiner Erfahrung nach sind die Ärzte hier im Haus da immer sehr kooperativ und gesprächsbereit.

Visite: Wann und wie sind Sie für die Patienten am besten erreichbar?
Hr. Lüttich: Erst mal per Telefon. Da lässt sich meist schon vieles klären und selbstverständlich ist alles, was da besprochen wird, streng vertraulich. Wenn nötig treffe ich mich mit dem Betroffenen oder wir führen auf Wunsch des Patienten ein Gespräch mit allen Beteiligten. Da das Haus überschaubar ist und ich völlig unabhängig bin, kann ich für jeden „Fall“ einen ganz individuellen Weg finden. Telefonisch bin ich in der Regel vormittags und am späten Nachmittag gut erreichbar. Sonst rufe ich zurück, wenn eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter ist. Außerdem bin ich regelmäßig im Krankenhaus anzutreffen, weil ich dort über die Kirchengemeinde Krankenbesuche mache und bei der Kommunion am Krankenbett helfe. Und wenn ich mal im Urlaub bin, weiß die Pflegedirektion Bescheid.

Visite: Herr Lüttich, Sie sind inzwischen 74 Jahre alt. Was treibt sie an, sich immer noch so engagiert für Patienten einzusetzen?
Hr. Lüttich: Es macht mir einfach Spaß mit Menschen zusammen zu arbeiten und ihnen zu helfen. Diese Aufgabe ist einfach spannend, weil jeder „Fall“ anders ist.