Proktologie im St. Josefs-Krankenhaus

Die Proktologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit Beschwerden und Erkrankungen des Enddarms, des Mastdarms, des Analkanals und des Beckenbodens beschäftigt. Die Klinik für Allgemein- und Visceralmedizin des St. Josefs-Krankenhauses hat hierfür eine koloproktologische Sprechstunde eingerichtet. Der langjährige Oberarzt Said Malke, ließ sich dafür ein Jahr lang als Proktologe – auch (End-) Darmspezialist genannt – am Prosper-Hospital in Recklinghausen, einer der renommiertesten Klinik Deutschlands in diesem Bereich, ausbilden. Er besitzt die Ermächtigung zur ambulanten Versorgung von der KVWL. Dies bedeutet, dass auch Patienten mit einer Überweisung (ohne eine Einweisung) behandelt werden.

Etwa die Hälfte aller Erwachsenen leiden im Laufe ihres Lebens unter Beschwerden im Bereich des Enddarms. Dazu zählen beispielsweise Hämorrhoiden, Abszesse, Fisteln, entzündliche Darmerkrankungen, Wucherungen sowie gut- und bösartige Tumore. Die ersten Symptome äußern sich häufig durch ein lästiges Jucken und Brennen im Analbereich. Uns ist bewusst, dass es den Betroffenen oft viel Überwindung kostet, sich einem Arzt anzuvertrauen. Doch wir können aus unserer langjährigen Erfahrung sagen: Die ersten Untersuchungen sind zunächst schmerzfrei. Für die Mehrzahl der prokotlogischen Krankheitsbilder ist nicht unmittelbar eine Operation nötig.

Die Klinik ist als anerkannte Beratungsstelle nach den Richtlinien der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. zertifiziert. 

Said Malke
Facharzt für Allgemein- und Visceralchirurgie
Master of Health Business Administration
Proktologe

PD Dr. med. habil. Ralf Steinert, Chefarzt

PD Dr. Ralf Steinert
Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Allgemeine und Spezielle Visceralchirurgie


So erreichen Sie uns

Sprechstundenzeiten: Dienstags vom 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Tel.: 05258/10-231

St. Josefs-Krankenhaus 

Dr.-Krismann-Str. 12

33154 Salzkotten


Unsere Behandlungsschwerpunkte

  • Hämorrhoiden (konservative Therapie, Verödung, Gummibandligatur, verschiedene operative Verfahren wie z. B. nach Milligan Morgan und Parks)
  • Blutungen im Analbereich
  • Analvenenthrombose
  • Analfissuren (konservative Therapie, Fissurektomie mit Botox-Injektion)
  • Analabszesse und Analfisteln
  • Polypen, Analekzeme und Juckreiz
  • Stuhlhalteschwäche (Stuhlinkontinenz)
  • Stuhlentleerungsstörungen
  • Mastdarmvorfall (Prolaps)
  • Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis: hierbei werden verschiedene OP-Verfahren einschließlich minimal invasiver Pit-Picking-OP sowie Karydakis Plastik angeboten)