Gemeinsame Pressemitteilung des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn, des St. Johannisstifts, des MZG, der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH sowie der LWL-Klinik

Absolutes Besuchsverbot in Paderborner Krankenhäusern

Mit sofortiger Wirkung erlassen die Paderborner Akut-Krankenhäuser – das Brüderkrankenhaus St. Josef, das St. Johannisstift, die Frauen- und Kinderklinik St. Louise, das MZG Bad Lippspringe und das St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn – sowie das St. Josefs-Krankenhaus in Salzkotten ein absolutes Besucherverbot für Patienten. Gleiches gilt für die LWL-Klinik Paderborn – sowohl für die Erwachsenenpsychiatrie als auch die Kinder- und Jugendpsychiatrie der LWL-Klinik Marsberg am Standort Paderborn.

„Wir folgen damit den behördlichen, dringenden Empfehlungen zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden“, betont Siegfried Rörig, Kaufmännischer Direktor des Brüderkrankenhauses St. Josef. Das absolute Besuchsverbot gelte ab Dienstag. Haupt- und Nebeneingänge aller Krankenhäuser seien mit sofortiger Wirkung für Besucher gesperrt. „Ausnahmen bestehen lediglich bei Besuchern von Patienten in kritischem Gesundheitszustand, bei jugendlichen Patienten unter 16 Jahren sowie werdenden Vätern, die ihre Partnerin unter der Geburt begleiten“, ergänzt Dr. Josef Düllings, Hauptgeschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH. Dringende notwendige Angehörigengespräche seien telefonisch durchzuführen bzw. nach vorheriger Terminabsprache außerhalb der Patientenbereiche durchzuführen, so Ute Panske, Geschäftsführerin des St. Johannisstift.
Darüber hinaus schränken alle Krankenhäuser zeitnah sogenannte elektive Eingriffe ein, d.h. Behandlungen, die medizinisch nicht zwingend zeitnah erforderlich sind. Hierzu würden derzeit Details ausgearbeitet, die die Krankenhäuser schnellstmöglich veröffentlichen. Betroffene Patienten würden selbstverständlich persönlich informiert.