Arzt berät den Patienten

Das Hüfte-Impingement-Syndrom bezeichnet eine schmerzhafte Verengung des Hüftgelenkspaltes. Es kommt zu einem knöchernen Anschlagen zwischen dem Schenkelhals des Oberschenkelknochens und der Gelenklippe der Hüftpfanne. Und somit zu Hüftgelenkschmerzen.

Typischerweise treten Beschwerden in der Leiste nach längerer sportlicher Belastung oder längerem Sitzen bei gebeugter Hüfte auf. Gelegentlich strahlen die Schmerzen in den Oberschenkel bis hin zum Knie aus, auch die Beweglichkeit des Hüftgelenks kann eingeschränkt sein. Insbesondere die Drehung nach innen (Innenrotation) fällt schwer.

Wenn eine konservative Therapie nicht mehr hilft, ist eine Operation angezeigt. Die Veränderungen am Knochen und ihre Folgen lassen sich durch eine "arthroskopisch assistierte Mini-open Operation" behandeln.

Chefarzt Dr. Marco Ezechieli ist ein international gefragter Spezialist in dieser Operationstechnik.

Inzwischen bildet Ezechieli, der das Verfahren der "arthroskopisch assistierte Mini-open Operation" bei dessen Erfinder an der Universitätsklinik in Barcelona erlernt hat, selber national und international Ärzte in dieser Technik aus, früher an der Universitätsklinik Hannover, jetzt als Chefarzt am St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten.

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Wir schöpfen alle gelenkerhaltenden Maßnahmen aus
Eine Mini-OP erhält Ihr natürliches Gelenk

Ziel der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des St. Josefs-Krankenhauses ist es, bei Hüftgelenkschmerzen vor dem Einsetzen eines Gelenkimplantats alle gelenkerhaltenden Maßnahmen auszuschöpfen. Eine davon ist die „arthroskopisch assistierte Mini-open Operation“ beim sogenannten Impingement der Hüfte, ein Verfahren speziell für junge Hüftpatienten zwischen 20 und 40 Jahren. 

Nach dem kleinen Eingriff sind Sie umgehend wieder mobil.

Der Chirurg legt bei der "arthroskopisch assistierte Mini-open Operation" einen circa 6 bis 8 Zentimeter langen Schnitt an und hält die Muskulatur schonend beiseite, um das Gelenk zu erreichen. Nach dem Eröffnen der Kapsel, kann der Spezialist die entsprechende Fehlstellung beseitigen. Dabei wird je nach Ausmaß des Verschleißes im Gelenk mit oder ohne Knorpeltherapie operiert. Noch während der Operation wird überprüft, wie die Beweglichkeit des Hüftgelenkes ist und an welcher Stelle noch knöcherne Hindernisse sind. Der Eingriff dauert circa 1 bis 1,5 Stunden. In der Regel ist der Patient nach dem Eingriff umgehend wieder mobil, zunächst jedoch ohne das operierte Bein voll zu belasten. Leichte Sportarten wie Fahrradfahren und Schwimmen können nach drei bis vier Wochen begonnen werden, Kontaktsportarten nach zwölf Wochen.

Chefarzt Dr. Ezechieli beschreibt in dem folgenden Video ausführlich die Vorzüge der schonenden Mini-open Operation und seiner Klinik in Salzkotten:


Erfahrene Physiotherapeuten sind direkt in Ihre Behandlung einbezogen
Aktivierung vom ersten Tag an - für Ihre Gesundheit

Im Rahmen der physiotherapeutischen Versorgung unserer Patienten besteht sowohl die Möglichkeit, die Patienten direkt am Krankenbett auf den Stationen oder in den speziell ausgestatteten, modernen Räumlichkeiten der Physiotherapeutischen Abteilung zu behandeln. Hier stehen uns acht Einzeltherapieräume sowie ein medizinischer Trainingstherapieraum zur Verfügung.


Mehr Informationen finden

Zur Homepage der Klinik von Dr. Ezechieli geht es hier.


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