St. Josefs-Krankenhaus investiert in die Zukunft

Bau des hochmodernen OP-Traktes schreitet voran

Im Frühjahr letzten Jahres begann für das St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten mit dem ersten Spatenstich für den neuen OP-Anbau ein Millionenprojekt. Seitdem schreiten die Bauarbeiten immer weiter voran − die Außenhaut des Gebäudes ist bald gänzlich fertiggestellt und auch die Installationsarbeiten laufen auf Hochtouren.

Das Ergebnis des 5.500 Quadratmeter großen Erweiterungsbaus werden vier Operationssäle sein, ausgestattet mit modernster Technik. Im ersten Bauabschnitt entsteht ein zentraler OP-Bereich mit vier gleich großen Operationssälen und einheitlicher Ausstattung – damit wird eine flexible Nutzung für alle Operationen möglich. Auf gleicher Ebene befindet sich die Intensivstation, um eine schnelle Überwachung nach einer Operation sicherzustellen. In den weiteren Bauabschnitten erfolgen schließlich die Fertigstellung der Narkose-Vorbereitung und des Aufwachraumes sowie verschiedene Funktionsräume. Im Jahr 2020 werden die Bauarbeiten vollständig abgeschlossen sein.


„Durch die neuen Räumlichkeiten minimieren sich die Wechselzeiten zwischen den Eingriffen. Das bedeutet für die Patienten kürzere Wartezeiten und für die Mitarbeiter kürzere Wege als bislang. Die geschaffenen Rahmenbedingungen optimieren die gesamten Arbeitsprozesse“, so Dr. Josef Düllings, Hauptgeschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH. „Ein weiteres Plus: Da der Anbau auf Stelzen errichtet ist, können wir das Untergeschoss in der Zukunft noch weiter ausbauen.“
Großen Stellenwert hatte bei der Gestaltung des Neubaus die Hygiene. Im Fokus steht dabei die bestmögliche Behandlung der Patienten unter den aktuellsten Hygienestandards. Eine moderne Lüftungsanlage sorgt in den OP-Sälen für eine hochgradig gereinigte Luft. So ist sichergestellt, dass keine unreinen Partikel oder Keime durch die Lüftungsanlage eingeschleust werden. „Die Anlieferung der sterilen OP-Materialien und der Abtransport der unreinen Utensilien sowie Abfälle erfolgt über separate Aufzüge. Somit ist eine Wegekreuzung der reinen und unreinen Sterilgüter ausgeschlossen“, so Thomas Günther, Architekt der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH.

„Das Besondere an diesem Gebäude ist, dass die komplette Technik im Obergeschoss verbaut ist. Die Lüftungsanlage hat eine effiziente Wärmerückgewinnung – aus energetischer Sicht ebenfalls ein Fortschritt für das St. Josefs-Krankenhaus“, erklärt Markus Schröder, Technischer Direktor der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH.
Unter Federführung von Breithaupt Architekten (Andreas Breithaupt, Salzkotten) sind rund 14 regionale Unternehmen an der Fertigstellung des Anbaus beteiligt. „Voraussichtlich wird der neue OP-Trakt im ersten Quartal nächsten Jahres in Betrieb gehen“, so Schröder. „Eine besondere Herausforderung wird dann noch einmal der Umzug in die neuen OP-Säle bei laufendem Betrieb sein. Die durchgehende Patientenversorgung wird jedoch gewährleistet.“


Bildunterzeile

Von links: Sr. Alfonsis Burrichter (Hausoberin), Dr. Josef Düllings (Hauptgeschäftsführer St. Vincenz-Krankenhaus GmbH), Dr. Marco Ezechieli (Chefarzt Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie), Armin Brüggemann (Leitung Technik St. Josefs-Krankenhaus), Thomas Günther (Architekt St. Vincenz-Krankenhaus GmbH), Markus Schröder (Technischer Direktor St. Vincenz-Krankenhaus GmbH), Dr. Martin Baur (Chefarzt Klinik für Anästhesiologie) Foto: St. Vincenz-Krankenhaus GmbH/Hoppe