Trauer- und Sterbebegleitung

Wir wollen Sterbende und ihre Angehörigen nicht allein lassen und bieten ihnen Hilfe und Trost an. Wir versuchen, Angehörigen die Wirklichkeit des nahenden Todes und die Gefühle der Sterbenden nahe zu bringen.

Von dem Verstorbenen können sich die Angehörigen auf der Station oder in einem würdigen Abschiedsraum in Ruhe verabschieden. Angehörigen von Verstorbenen anderer Religionen bieten wir die Möglichkeit, spezielle religiöser Rituale, z.B. rituelle Waschungen, durchzuführen.

Trauergottesdienste

Um das Andenken an die Verstorbenen im Krankenhaus zu bewahren, feiern wir alle 10 Wochen donnerstags um 18.00 Uhr einen besonders gestalteten Gottesdienst. Die Angehörigen der Verstorbenen werden dazu persönlich eingeladen.

Umgang mit Tod- und Fehlgeburten

Weil menschliches Leben unantastbar und von Anfang an mit würde ausgestattet ist, wollen wir für alle Tot- und Fehlgeburten eine würdige Bestattung auf dem Friedhof ermöglichen. Eltern bieten wir zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ärztlichen und pflegerischen Dienstes, des Sozialdienstes und mit den Hebammen eine Trauerbegleitung an.

Eltern eines tot geborenen Kindes haben im St. Josefs-Krankenhaus die Möglichkeit und die Zeit, mit der ganzen Familie Abschied zu nehmen. In Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Johannes und der Stadt Salzkotten haben wir auf dem Salzkottener Friedhof ein Gräberfeld mit einem Gedenkstein eingerichtet. Nach einem Trauergottesdienst, zu dem die Eltern der tot geborenen Kinder eingeladen sind, werden hier etwa alle drei Monate Fehl- und Totgeburten beerdigt soweit keine andere Bestattungsform gewünscht wird. Zum Flyer

Gesprächskreis für trauernde Eltern nach Tod- und Fehlgeburten

Für Eltern, die ihr Kind durch eine Fehlgeburt oder bald nach der Geburt verloren haben und ihrer Trauer Raum geben möchten, bieten wir einen Gesprächkreis an. Die Gruppe trifft sich an jedem ersten Donnerstag im Monat um 19 Uhr im „Kasino“ (Untergeschoss) des St. Josefs-Krankenhauses.

Alle betroffenen Mütter und Väter, die über ihre Schwierigkeiten und Probleme sprechen und sich gegenseitig helfen möchten, sind willkommen. Alleine oder mit dem Partner kann an der Gruppe jeder so lange teilnehmen, wie er oder sie es wünschen und die Gruppe als hilfreich erleben. Zum Flyer

Ansprechpartnerinnen für den Gesprächskreis sind Sr. M. Paula Lüers (Tel.: 05258/10-141) und Hebamme Maria Grimm (Tel.: 02953/962744).