Intensivstation

Auf der Intensivstation werden Patienten nach großen operativen Eingriffen, nach schweren Verletzungen (z.B. nach Verkehrsunfällen) und Patienten mit akuten Erkrankungen und einer Störung der Herz-/Kreislauf- und der Lungenfunktion behandelt. Zur Erfüllung dieser Aufgabe arbeitet hier das Pflegepersonal im Schichtdienst zusammen mit dem jeweils zugeordneten Anästhesisten rund um die Uhr.

Die Intensivstation bietet optimale Bedingungen zur lückenlosen Überwachung, Aufrechterhaltung und Wiederherstellung gestörter Körperfunktionen. Modernste Medizintechnik kommt zum Einsatz um sämtliche Organfunktionen (Blutdruck, Herzfrequenz, Ahnung, Sauerstoffversorgung des Körpers etc.) engmaschig überwachen zu können. Für die Sauerstoffversorgung stehen sowohl moderne Geräte zur patientenadaptierten Beatmung über einen "klassischen" Beatmungsschlauch, als auch Beatmungsgeräte, die über eine Maske die Eigenatmung unterstützen (sog. nicht-invasive Beatmung) zur Verfügung. Sollte die Niere nicht ausreichend ihrer Ausscheidungs- und Entgiftungsfunktion nachkommen können, ist über die enge Zusammenarbeit mit unserem Fusionspartner, dem St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn, jederzeit eine Blutwäsche (Dialyse) möglich.

Besuche und persönliche Zuwendung betrachten wir als wertvollen Bestandteil des Behandlungskonzeptes. Sollte ein Angehöriger von Ihnen bei uns auf der Intensivstation liegen, bitten wir im Sinne einer optimalen Koordination zum Wohle des Patienten darum, Besuchszeiten individuell abzustimmen (Tel.: 05258/10361 oder -363). Vor Ort erreichen Sie das Pflegepersonal über eine Schelle an der Tür zur Intensivstation.

In der Regel sollten nicht mehr als zwei Angehörige zur selben Zeit im Patientenzimmer sein. Außerdem sollte der einzelne Krankenbesuch auf maximal 60 Minuten begrenzt werden, um eine übermäßige Belastung des Patienten zu vermeiden. Ausnahmen können nach Rücksprache mit der betreuenden Pflegekraft und dem behandelnden Arzt erfolgen.

In Notfällen ist für die Angehörigen jederzeit ein Arzt telefonisch erreichbar.
Telefon: 05258/10-361 oder 10-363
Telefax: 05258/10-362

Eigenblutgewinnung

Terminplanung: Sekretariat der Chirurgie: Tel.: 05258/10211
Ort: Raum 3 der chirurgischen Ambulanz (1. OG)

Sollten Sie sich einer Operation unterziehen müssen, bei der ein größerer Blutverlust zu erwarten ist, werden Sie vom operativen Kollegen während des Aufklärungsgespräches für die geplante Operation hinsichtlich des Für und Wider einer Eigenblutentnahme beraten. Sollte eine Eigenblutentnahme in Frage kommen, muss diese sorgfältig geplant werden. Die Terminvergabe erfolgt über das Sekretariat der Chirurgie.

In den meisten Fällen ist eine Vorlaufzeit vor der Operation von ca. 6 Wochen sinnvoll, so dass 14tägig jeweils eine Blutentnahme (500 ml Vollblut) stattfinden kann.

Am vereinbarten Termin werden Sie von den zur Eigenblutentnahme autorisierten Kollegen der Anästhesieabteilung (Hr. Chefarzt Dr. Breininger oder Hr. Oberarzt Kusch) noch einmal hinsichtlich vorliegender Grunderkrankungen befragt, der Blutdruck und die Körpertemperatur werden gemessen und der Gehalt der roten Blutkörperchen im Blut bestimmt. Wenn nach Abwägung aller Gesichtspunkte eine Eigenblutspende zum gegebenen Zeitpunkt für sinnvoll erachtet wird, erfolgt die definitive Blutentnahme. Diese findet in den Räumlichkeiten der chirurgischen Ambulanz im 1. OG statt.

Das entnommene Blut wird zeitnah vom zuständigen Blutspendedienst (DRK Münster) abgeholt, aufbereitet und für den geplanten Operationstermin zur Verfügung gestellt.

Sollte es während oder nach der Operation nötig sein, Ihnen Blut zu verabreichen, so erhalten Sie Ihr eigenes, vorher gespendetes Blut zurück. Dabei werden die "Richtlinien zur Anwendung von Blutprodukten" des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesärztekammer in ihrer aktuellen Fassung beachtet.

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