Erfahrungsberichte

Steffen Heumann

Assistenzarzt  in der Medizinischen Klinik des St. Josefs-Krankenhauses in Salzkotten unter der Leitung von Chefarzt Dr. Sandmann vom 01.01.2009 bis 31.08.2012.

Nach dem Studium habe ich mich nach gefasstem Entschluss primärversorgende Innere Medizin im Raum Paderborn machen zu wollen, aufgrund einer Empfehlung eines damals niedergelassenen Kollegen, bei Dr. Sandmann beworben.
Nach der Einarbeitung - mit zunächst reduzierter Anzahl zu betreuender Patienten - wurde entsprechend der zunehmenden Kenntnis der vorhandenen Infrastruktur/Abläufe und wachsender Handlungssicherheit, die Anzahl erhöht und nach ca. zweieinhalb Monaten auch Nachtdienste übernommen.

Im Rahmen der Stationsarbeit wurde ich stets durch oberärztliche Supervision im Sinne von „Kurvenvisiten“ und nachmittäglichen Besprechungen von Problemen und Fragen auf Station geleitet. Neu aufgenommene Patienten habe ich gemeinsam mit dem Oberarzt/ oder der -ärztin angeschaut und unter Zusammenschau erster Befunde das assistenzärztliche Therapiekonzept besprochen und ggf. modifiziert, wobei man meines Erachtens nach am effektivsten lernt. „Kleinere“ Fragen wurden auch stets durch erfahrene Kollegen beantwortet.

Bei der Verteilung der Assistenten habe ich die vorhandene Kontinuität in der Betreuung eines Stationsteils sowie die angestrebte kontinuierliche Betreuung durch denselben Oberarzt/-ärztin besonders zu Beginn meiner Tätigkeit als positiv empfunden. So ist es möglich, Therapieverläufe zu verfolgen, ohne sich ständig in begonnene Fälle einarbeiten zu müssen. Kam es doch zu Wechseln, wurden die Patienten in kurzem Gespräch übergeben.

Sicherlich auch durch die familiäre Atmosphäre begünstigt, schätze ich insbesondere retrospektiv die Kommunikationskultur. In der morgendlichen Frühbesprechung (erst mit Chef- und Oberärzten, dann noch kurz unter Assistenten) wurde kurz über Aktuelles im Haus (freie Betten, kritisch erkranke Patienten, teils fachliche Neuerungen, Dienstpläne) gesprochen.

Trotz zunehmender elektronischer Datenverarbeitung fand interdisziplinäre Kommunikation, z.B. mit Radiologie und Chirurgie, meist persönlich im Gespräch statt. Das kam sicherlich der zielführenden Diagnostik und Therapie zu Gute. Zudem hat es geholfen, an den Schnittstellen (Konsil), einen Patienten zur Klärung der Fragen z.B. bestmöglich vorbereitet (notwendige Voruntersuchungen, Laborwerte) vorstellen zu können und auch unmittelbar z.B. die Alternativen diskutieren zu können und nebenbei auch Einblicke in andere Fachabteilungen zu erlangen (Indikationen z.B.).

Bei der Stationsarbeit wurde die Visite in der Regel mit einer Schwester/ einem Pfleger durchgeführt und die Akten dann kontinuierlich im Laufe des Tages mit abgezeichneten Befunden ergänzt. Im Laufe meiner Tätigkeit wurden die regulären Blutentnahmen morgens durch nicht-ärztliches Personal übernommen. Es fanden regelmäßig Fortbildungen statt.

Letztlich war, wie im gesamten medizinischen Bereich, die Arbeitsbelastung hoch. Aber durch sehr gute  Infrastruktur (z.B. interne Leitlinien häufiger wiederkehrender Krankheitsbilder und für den Umgang mit Portsystemen/Chemotherapie, Vorhandensein benötigter Arbeitsmittel wie EDV usw.) sowie kontinuierliche Supervision und gute Kommunikationskultur (auch mit Hausärzten und anderen Kliniken) war das Arbeiten angenehm und vor allem lehrreich. Obendrein erlangte man sehr schnell Handlungssicherheit, so dass man bei sehr guter fachlicher Versorgung auch das zufriedene Gefühl hatte, seine Patienten den Erkrankungen und Bedürfnissen entsprechend angemessen zu betreuen.

Ich bin froh, gerade in gesundheitspolitisch turbulenten Zeiten mit zunehmendem wirtschaftlichem Druck und hoher personeller Fluktuation die Zeit des Berufseinstieges auf diese Art und Weise erlebt zu haben und wünsche mir, die erfahrene „salzkottener Prägung“ als Grundlage meines Handelns zu bewahren.

Aus familiären Gründen habe ich am 31.08.2012  das Krankenhaus verlassen und bin derzeit im Klinikum Bremen Ost, Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin tätig.


Gabriel Paul Appell

Student der medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie Famulant in der Medizinischen Klinik des St. Josefs-Krankenhauses in Salzkotten unter der Leitung von Chefarzt Dr. Sandmann vom 27.02. bis 23.03.12

Meine vier Wochen Famulatur im St. Josefs-Krankenhaus waren ein voller Erfolg. Alle Ärzte bis hin zum Chefarzt sind sehr nett und hatten immer ein sehr großes Interesse, mir neue Dinge zu zeigen und mir die praktische Arbeit näher zu bringen.
Ich habe über alle Bereiche eine tolle Übersicht bekommen und wurde ausgezeichnet betreut.
Ich habe in den vier Wochen sehr viel gelernt, habe tolle Erfahrungen gemacht und habe in einem tollen Team in familiärer Atmosphäre gearbeitet.
Ich kann jedem Studenten eine Famulatur im St. Josefs-Krankenhaus uneingeschränkt empfehlen und würde selbst diese jederzeit wieder machen!


Schwester M. Johanna Harke, Fachärztin für Innere Medizin

Assistenzärztin in der Medizinischen Klinik des St. Josefs-Krankenhauses in Salzkotten unter der Leitung von Chefarzt Dr. Sandmann vom 01.07.2006 bis 31.03.12

Im November 2005 habe ich nach dem Studium der Humanmedizin meine Weiterbildung in der Medizinischen Klinik unter dem Chefarzt Dr. med. G. Sandmann begonnen.

Zu Beginn meiner Weiterbildungszeit wurde ich in der inneren Notaufnahme und auf der Intensivstation eingesetzt. Hier begegnete mir das breite Spektrum von internistischen Krankheitsbildern, so dass ich schon zu Beginn meiner Weiterbildung eine breite, gut fundierte Ausbildung genießen konnte. In der Notaufnahme werden sämtliche Patienten der medizinischen Klinik aufgenommen, untersucht und die relevanten Diagnostikwege festgelegt. Mit dieser Diagnostik und den eingeleiteten therapeutischen Maßnahmen werden die Patienten auf eine Station oder, falls notwendig, in eine andere Fachabteilung weitergeleitet.

Durch den engen Kontakt zum St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn, insbesondere mit der Neurologie und der nephrologischen Schwerpunktabteilung konnten auch Patienten mit solchen Krankheitsbildern optimal versorgt werden. Ebenso besteht eine gute Kooperation mit der dortigen kardiologischen Klinik bezüglich der invasiven kardiologischen Diagnostik.

Die Medizinische Klinik verfügt über eine gut ausgestattete Endoskopieabteilung, in der von dem Chefarzt Dr. med. G. Sandmann und den 3 weiteren gastroenterologischen Oberärzten alle endoskopischen Eingriffe wie ÖGD´s, Ileocoloskopien sowie ERCP´s und proktoskopische Untersuchungen durchgeführt werden.
Als Assistenzärztin ist man in der Endoskopie im Rahmen der Weiterbildung eine sehr gern gesehene Mitarbeiterin, man kann unter einer ausgezeichneten Schulung und Supervision die einzelnen Untersuchungen erlernen.

Dieses kann ich ebenso für die kardiologischer Funktionsdiagnostik, wie die Echokardiographie und die dopplersonographische Untersuchung von arteriellen und venösen Gefäßen sowie die weitere Fülle an Langzeitdiagnostik sagen. Auch konnte ich die Möglichkeit nutzen, einen Einblick in die Arbeit in der Schrittmacherambulanz zu bekommen, hier erfolgt die regelmäßige Nachkontrolle und Therapieanpassung von Herzschrittmachern und ICD- bzw. CRT-Systemen. Eine große Anzahl der kontrollierten Schrittmacher wurde hier im Hause in Zusammenarbeit von Kardiologen und Chirurgen implantiert.

Hervorheben möchte ich noch die Zusammenarbeit mit dem Kollegen der Radiologie, Rüdiger Steinbach. Alle durchgeführten radiologischen Untersuchungen werden durch Ihn vorgestellt und mit ihm zusammen befundet. Auch entsprechende diagnostische Schritte konnten immer kompetent und rasch mit unserem geschätzten Kollegen besprochen werden. Wir bekamen nicht nur schriftliche Befunde geliefert, sondern konnten anhand der erstellten Bilder die Krankheitsverläufe der Patienten fachgerecht beurteilen lernen.

In der morgendlichen Frühbesprechung werden alle im Laufe des Bereitschaftsdienstes aufgenommen Patienten mit ihrem Krankheitsbild vorgestellt, zudem werden besonders schwere oder atypische Krankheitsverläufe besprochen und diskutiert. Nachmittags findet mit dem jeweils zuständigen Oberarzt und dem Stationsarzt eine kurze Besprechung/ Supervision statt in der auftretende Fragen erläutert und geklärt werden.

Gerade durch den nahen kollegialen Kontakt zu den Oberärzten hatte ich als Assistenzärztin bei allen Fragen und Problemen schnelle und kompetente Hilfe und fachliche Anleitung.
In der Medizinischen Klinik habe ich zum einen eine sehr gut begleitete Ausbildung erfahren, zum anderen wurde das selbstständige Arbeiten des einzelnen Assistenten entsprechend dem Ausbildungsstand unterstützt und gefördert.

In Absprache mit dem Chefarzt wurde die Verteilung der Assistenzärzte auf die jeweiligen Stationen und der Funktionseinheiten durch die Assistenten selbstständig geregelt und organisiert.

Im März 2012 habe ich meine Facharztprüfung Innere Medizin abgelegt und habe zum 01.04.2012 in eine Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin und Innere Medizin gewechselt. Hier kommt mir die breite und fundierte Ausbildung sehr zu Gute.


Lieselotte Zumdieck

Assistenzärztin in der Medizinischen Klinik des St. Josefs-Krankenhauses in Salzkotten unter der Leitung von Chefarzt Dr. Sandmann seit 01.09.2009 

Am 01.09.2009 habe ich als Assistenzärztin meine erste Stelle nach dem Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Klinik des St. Josefs-Krankenhauses angetreten. Das Team um Chefarzt Dr. Sandmann bestand zu Beginn meiner Tätigkeit aus je 2 gastroenterologischen und kardiologischen Oberärzten und insgesamt 8 Assistenzärzten. Inzwischen haben eine gastroenterologische Oberärztin und 4 Assistenzärztinnen, zum Teil als Teilzeitstellen, unser Team bereichert, es haben aber auch Kollegen das Team verlassen. Im Oktober 2010 hat sich die Bettenzahl durch Erweiterung des Hauses erhöht. Ein Krankenhaus der Region wurde zeitgleich geschlossen. Auch sonst ist eine deutliche Steigerung der Patientenzahl zu vernehmen.

Von Anfang an fühlte ich mich hervorragend in unser Team integriert. Zum einen herrscht ein besonders gutes Klima unter den Assistenten aber auch zur Chefarzt- und Oberarztebene. Zum anderen profitiert man besonders als junger Arzt von der guten Supervision durch die Oberärzte. Auch während der Hausdienste fühlt man sich gut betreut, zumal man für den Notfall keine Scheu haben muss, den Oberarzt  zu meist sehr „unchristlichen Zeiten“ zu kontaktieren. Durch die Größe des St. Josefs-Krankenhauses wird einem auch auf kurzem Dienstweg ein guter Kontakt zu den anderen Fachbereichen oder anderen Berufsgruppen ermöglicht.

Was die Weiterbildung betrifft, bestehen die Möglichkeiten der Weiterbildung für die komplette Innere Medizin, Gastroenterologie und zu einem großen Teil der Kardiologie. Vormittags ist man gerne in den Funktionsabteilungen gesehen, unter Supervision bestehen die Möglichkeiten von Untersuchungsauswertungen, wie z.B. von Langzeit- EKG, Polygraphie, Bodyplethysmographie etc. 

Normalerweise betreut auf den Stationen ein Arzt ca. 15 bis 20 Patienten. Zu Beginn liegt die Zahl etwas niedriger, wird im Verlauf dann gesteigert. Einmal pro Woche gibt es eine Chef- und Oberarztvisite. Nachmittags werden alle neu aufgenommen Patienten durch den jeweiligen Stationsoberarzt  zusammen mit dem Assistenten gesehen. Die übrige Versorgung erfolgt weitestgehend selbstständig durch den Stationsarzt. Hierdurch kann große Selbstständigkeit in der Patientenversorgung erworben werden. Natürlich kann der betreuende Oberarzt immer zu Hilfe gezogen werden.
Die Intensivstation unserer Klinik verfügt über 8 Betten, wird jedoch mit den anderen Fachabteilungen des Hauses geteilt. Sie wird durch jeweils einen Assistenten in Funktion versorgt. Ein Kollege betreut unsere internistische Notaufnahme, durch die jeder internistische Patient geschleust wird. Je nach Urlaubs- oder Krankheitssituation kann es vorkommen, dass die Aufnahme durch alle Kollegen gemeinsam betreut wird.

Weiter besteht eine enge Anbindung zu unserem Radiologen Dr. Steinbach, wo die Fachkunde für den Strahlenschutz vervollständigt werden kann. Seit Mitte des Jahres 2011 gibt es einen neuen modernen Computertomographen und damit hat auch das PAC-System Einzug gehalten.

14-tägig findet Mittwochnachmittags eine internistische bzw. interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltung statt, in der Kollegen der Abteilung oder Gäste referieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, an 5 Tagen des Jahres an einer außerhäuslichen Fortbildungsmaßnahme teilzunehmen. Durch unseren Chefarzt Dr. Sandmann erfährt man hier sehr große Unterstützung. Ich habe diese Tage z. B. genutzt, um Kenntnisse in der Sonographie und Strahlenschutzkunde zu erwerben, was mir gerade in den ersten Diensten sehr weitergeholfen hat.

Die Gestaltung der Dienst-, Funktions- und Urlaubspläne erfolgt unter den Assistenten nach vorgegebenen Regeln eigenständig, was uns Assistenzärzten viel Gestaltungsfreiheit ermöglicht. Monatlich kommen bei einer Vollzeitstelle ca. 4- 5 Dienste zusammen, abhängig von Urlaubssituation, Krankheitsfällen und Abdeckung der Notarztdienste. Es besteht die Möglichkeit, an unserem Hause als Notarzt tätig zu sein, da wir über einen eigenen Notarztstandort verfügen. Wer Notarztdienste mit abdeckt, muss dafür weniger Hausdienste übernehmen.

Nach fast 2 Jahren kann ich sagen: Alles in allem fühle ich mich hier sehr wohl. In unserem kleinen aber feinen St. Josefs-Krankenhaus herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Es lohnt sich, hier vorbeizuschauen und unsere Luft zu schnuppern!

Lieselotte Zumdieck

 


 

Michael Klomfass, Facharzt für Innere Medizin

Assistenzarzt in der Medizinischen Klinik des St. Josefs-Krankenhauses in Salzkotten unter der Leitung von Chefarzt Dr. Sandmann vom 01.09.2005 bis 30.04.2008 

„Am 01.09.2005 bin ich als Assistenzarzt in die Medizinische Klinik des St. Josefs-Krankenhauses zurückgekehrt, nachdem ich dort bereits in der Zeit vom 01.10.1999 bis zum 30.11.2000, in gleicher Funktion, unter der Leitung der damaligen Chefärzte Dres. Pieprzyk und Wulfmeier tätig war. Auch diese Zeit ist mir in sehr positiver Erinnerung.Das Team bei Aufnahme meiner Tätigkeit am 01.09.2005 unter der Leitung von Chefarzt Dr. Sandmann bestand aus 3 Oberärzten und 6,5 Assistenzarztstellen. Mittlerweile ist die Mitarbeiterzahl auf 4 Oberärzte und 9,5 Assistenzärzte aufgestockt worden. Ein Spiegel für die Entwicklung und Arbeitsverdichtung der Abteilung bei ständig zunehmender Patientenzahl. Allerdings möchte ich an dieser Stelle keine Statistiken aufzeigen.Ich versuche darzustellen, warum ich gerne in der Abteilung von Dr. Sandmann gearbeitet habe . Bereits zu Beginn der Aufnahme meiner Tätigkeit habe ich mich wohl gefühlt. Grund hierfür waren die flachen hierarchischen Strukturen, der sehr kollegiale Umgang miteinander und die guten Kontaktmöglichkeiten zu allen Berufsgruppen der Klinik. Hier ist sicher die Größe des Krankenhauses mit zur Zeit noch 199 Betten (eine Aufstockung um 22 Betten ist geplant) von entscheidendem Vorteil.Hier kann man die wesentlichen Inhalte der Inneren Medizin, und wenn man möchte, noch sehr viel mehr lernen.

Z.B. ist einer der Oberärzte Kardiologe und gleichzeitig Ausbilder der DEGUM für Echokardiographie und auch in der Gastroenterologie werden unter Berücksichtigung der Größe des Krankenhauses Eingriffe vorgenommen, welche man teilweise nur in größeren Abteilungen findet. In der Funktion Sonographie findet sich eine Kollegin, die seit Jahren diese Tätigkeit ausübt und von der man bei der so wichtigen Untersuchung Sonographie sehr profitieren kann.Während meiner Weiterbildung wurde von seitens des Chefarztes Rücksicht auf meine persönlichen fachlichen Möglichkeiten und Bedürfnisse genommen, was man nicht überall findet . Bezüglich der hier aufgeführten Darstellungen kann ich im Rahmen meiner Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin 4 Krankenhäuser vergleichen.Urlaubspläne, Dienstpläne und der Einsatz in den einzelnen Funktionen bzw. auf den Stationen werden von den Assistenzärzten, unter Berücksichtigung weniger vorgegebener Regeln, organisiert, was einem eine Menge Gestaltungsfreiheit ermöglicht.Die Teilnahme am Notarztdienst ist möglich, wird aber keinesfalls eingefordert, wenn man nicht möchte. Bezüglich notwendiger Fortbildungsmaßnahmen findet sich eine maximale Unterstützung.Ich kann jedem potentiellem Bewerber für eine Weiterbildung zum Internisten oder Allgemeinmediziner nur empfehlen, sich die Medizinische Klinik am St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten einmal anzuschauen.Dabei sollte man nicht vergessen, nach Dienstabläufen, Gestaltung des Tages, Gehalt und persönlichen sich eventuell bietenden beruflichen Chancen zu fragen und eventuell auch bestimmte Vorstellungen zu verhandeln. Weil sich in diesen Punkten die individuellen Bedürfnisse und Einstellungen zeigen, habe ich bewusst auf die z.B. Wiedergabe eines Dienstablaufes verzichtet.Abschließend sei bemerkt das mein Sohn (8 Jahre) immer noch der Meinung ist, dass mein ehemaliger Dr. Sandmann eine rote Mütze und eine kleines Bärtchen trägt (man denke an eine Vorabendserie für Kinder). Dem ist zwar nicht so, stattdessen liegt eine der Vorlieben meines ehemaligen Chefs bei einer Bundesligamannschaft mit rotem Trikot. Also, wenn man sich beim Vorstellungsgespräch besonders hervorheben möchte, Trikot kaufen. Es geht allerdings mindestens genauso gut in herkömmlicher Kleidung.
Ich habe das Krankenhaus verlassen, um meine berufliche Perspektive in der Niederlassung zu finden und pflege noch viele freundschaftliche Kontakte zu meinen ehemaligen Kollegen.“


Dr. Esther Nölleke, Fachärztin für Allgemeinmedizin*

Assistenzärztin in der Medizinischen Klinik des St. Josefs-Krankenhauses in Salzkotten unter der Leitung von Chefarzt Dr. Sandmann vom 01.12.2001 bis 30.06.2003

"Aus meiner Zeit als Assistenzärztin in der Abteilung für Innere Medizin ist mir besonders die familiäre Atmosphäre auf den Stationen, der freundliche Umgang miteinander sowie die große Fachkompetenz der Ober- und Chefärzte in Erinnerung geblieben. So konnte ich mir ein fundiertes Fachwissen aneignen, welches mir bei meiner jetzigen Praxistätigkeit sehr zugute kommt. Bis heute freue ich mich über eine tolle Zusammenarbeit mit dem St. Josefs-Krankenhaus!"

* niedergelassen in der Praxis Breuer/Berg/Nölleke, Wallfahrt 2, 33129 Delbrück, Tel. 05250-5961

Erfahrungsbericht über meine Assistenzarztzeit in der
Medizinischen Klinik des St. Josefs-Krankenhauses Salzkotten