Unser Qualitätsverständnis

Die Arbeit in unserem Krankenhaus ist stets von christlichen Werten geprägt. Diese haben Eingang in unsere Trägerziele gefunden. Die Qualitätspolitik in unserem Haus orientiert sich an diesen Trägerzielen und richtet sich auf die optimale Versorgung der Patienten und die Zufriedenheit aller mit uns in Kontakt stehenden Menschen wie einweisende Ärzte, Lieferanten und nicht zuletzt unsere Mitarbeiter.

Veränderte gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen, aber auch neueste Ergebnisse medizinischer und pflegerischer Forschung bringen Veränderungen mit sich, an die die Prozesse in unserem Haus angepasst werden müssen. Kontinuierliche Verbesserung und Anpassung vollzieht sich im Rahmen eines durchgängigen Qualitätsmanagementsystems, das wir in unserem Haus in den letzten Jahren etabliert haben.

Das Qualitätsmanagementsystem selbst dient dazu, Prozesse, wie z. B. Behandlungsprozesse, für alle Beteiligten transparent zu machen. Die Dokumentation von Prozessen und Abläufen schafft gleichzeitig eine Basis für die Anpassung an fortschrittliche Methoden wie auch an veränderte Rahmenbedingungen. Mit der Dokumentation werden Prozesse fassbar und damit für Verbesserungsvorschläge zugänglich. Einzelleistungen lassen sich besser aufeinander abstimmen. Qualitätspolitik kann und soll der Motor sein, der den Prozess der kontinuierlichen Verbesserung unserer Leistungen antreibt.

Qualitätspolitik

Unter Qualitätspolitik versteht man die Einstellung des Hauses zum Thema Qualität. Unser Verständnis von Qualität wurde in den Trägerzielen festgehalten. Die Trägerziele erhält jeder Mitarbeiter unseres Hauses, sie sind auch Bestandteil des Arbeitsvertrages. Im Folgenden ist eine Auswahl wichtiger Aspekte unserer Trägerziele dargestellt.

Unser Menschenbild und unser Verständnis von Heilung

Wir begegnen jedem Menschen mit Achtung und Respekt, unabhängig von Geschlecht und Herkunft, Religion oder Nationalität. Wir achten den Menschen in seiner Einmaligkeit, auch in seiner Lebensgeschichte, respektieren seine Freiheit und fördern seine Eigenständigkeit. Unser Handeln gestaltet sich aus dem Bewusstsein, das Menschliches Leben an vielseitige Grenzen stößt und der Mensch in Grenzsituationen der Hilfe und des besonderen Schutzes bedarf.

Unsere Beziehung zu Patientinnen und Patienten

Wir begleiten, pflegen und behandeln aus ganzheitlicher Sicht. Angesichts der fortschreitenden Spezialisierung von Medizin und Pflege achten wir auf Interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Wir beachten das Recht eines jeden Einzelnen, über seinen Gesundheitszustand in angemessener Weise aufgeklärt zu werden. Wir wünschen und fördern die Aufrecherhaltung der menschlichen Beziehungen.

Unsere Beziehung im Miteinander

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind am Heilungsprozess verantwortlich mitbeteiligt. Durch Offenheit, Wertschätzung und Informationsaustausch schaffen wir ein Klima des Vertrauens und der Beheimatung.
Soziale Einstellung, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Engagement, Verlässlichkeit und gegenseitige Achtung sind bei uns von großer Bedeutung.

Unsere Einstellung zur Wirtschaftlichkeit und Qualität

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen an ihren ihrem Platz zur Verwirklichung der Trägerziele bei und wirken aktiv an der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Dienste mit.
Unser gemeinsames Ziel ist es die Qualität unserer Arbeit, und die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten unter betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen darzustellen, zu bewerten und zu verbessern.
Wir fordern und fördern eine bedarfgerechte und zielorientierte Fort- und Weiterbildung und erwarten von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie dieses Wissen der Einrichtung zur Verfügung stellen.

Unser Umgang mit der Öffentlichkeit

Wir pflegen die Beziehung zu den Angehörigen der Patienten und Patientinnen. Wir nutzen die Vielfalt der Medien und bieten Fort- und Weiterbildung sowie Veranstaltungen für interessierte Zielgruppen an, um die Ziele und den Leistungsstandard unseres Krankenhauses der Öffentlichkeit darzustellen. Wir nehmen Kritik, Wünsche, Anregungen und Vorschläge, die an uns heran getragen werden dankbar entgegen.

Die Verwirklichung unserer Trägerziele, auf diesem Weg sind wir alle Lernende.

Qualitätsmanagement und dessen Bewertung

Die Entscheidung zur Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems im St.-Josefs-Krankenhaus wurde 2005 getroffen. Bis zu diesem Zeitpunkt war dies noch kein Bestandteil der Unternehmensstrategie. Die Entscheidung für proCum Cert (pCC) ergab sich aufgrund der kirchlichen Prägung des Hauses. Spiritualität und Verantwortung gehört für unseren Träger wie auch für unser Haus zu den zentralen Werten, die uns leiten. Entsprechend erfolgte die Etablierung eines QM-Systems mit Zertifizierung nach pCC.

Im Mai 2005 startete das Projekt mit der Implementierung des QM-Kernteams sowie der Ablaufplanung. Im September 2005 wurde im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung die geplante Vorgehensweise den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentiert. In interdisziplinären Qualitätszirkeln wurden dann verschiedene Abläufe und Schnittstellen im Haus beschrieben, festgelegt und ggf. optimiert. Es folgte die Erstellung eines Selbstbewertungsberichts nach den Anforderungen von pCC. Beides diente der Vorbereitung auf die Fremdbewertung und Visitation durch die proCum Cert GmbH, die im Dezember 2007 erfolgreich durchgeführt wurde und mit der Zertifizierung abschloss. Im Jahr 2010 wurde unser Haus erfolgreich rezertifiziert.

Leiter Qualitätsmanagement

Patrick Ruf

Patrick Ruf
p.ruf@vincenz.de

Ärztliches Qualitätsmanagement

Ulrike Jung

Ulrike Jung
Risk Management
Fachärztin für Chirurgie
u.jung@vincenz.de

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