Salzkotten, 07.02.2012
Neues und Bewährtes in der Endoprothetik
Siebel, Maschke und Radzo informieren im St.-Josefs-Krankenhaus über künstlichen Gelenkersatz
Am Montag, 13. Februar 2012, findet im St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten ein kostenloser Informationsabend zum Thema „Die künstliche Hüfte, das künstliche Knie – Neues und Bewährtes in der Endoprothetik“ statt. PD Dr. Thomas Siebel und Dr. Ulrich Maschke, Fachärzte für spezielle orthopädische Chirurgie, informieren gemeinsam mit Dr. Josef Radzo, leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, um 19.30 Uhr im Tagungsraum (3. OG) über die neuesten Entwicklungen in der Hüft- und Kniegelenkersatzchirurgie. Unter anderem geht es um maßangefertigte sowie anatomisch geformte Knieprothesen, Hüftchirurgie „durchs Schlüsselloch“ und Kurzschaft-Hüftprothesen.
Die Spezialisten setzen im Bereich des künstlichen Gelenkersatzes auf besonders patientenschonende Operationstechniken. Diese ermöglichen einen maximalen Knochenerhalt bei kleinsten, minimal-invasive Zugangswegen. Gleichzeitig verwenden sie maßangefertigte Implantate für einen optimalen Sitz. „Die heutigen Standard-Implantate sind nicht schlecht, aber mit den neuen maßangefertigten Gelenkersatzkomponenten, neuen Formen und Systemen erreichen wir deutliche Verbesserungen“, erläutern Siebel und Maschke. „Die Knochensubstanz wird geschont und so weitestgehend erhalten, neue Operationstechniken reduzieren Weichteilverletzungen, da keine Sehnen und Muskeln abgelöst oder durchtrennt werden müssen.“ Für den Patienten bedeutet dies weniger Schmerzen und kürzere Ausfallzeiten, denn sie sind im wahrsten Sinne schneller wieder auf den Beinen.
