„Geht nicht, gibt’s nicht!“

Vincenz-Krankenhaus verabschiedet langjährigen Technischen Direktor

Nach mehr als 27 Jahren im St. Vincenz-Krankenhaus verabschiedeten Ordensschwestern, Geschäftsführung, Betriebsleitung und Mitarbeiter des Krankenhauses ebenso wie viele Gäste aus Politik und der heimischen Unternehmerschaft in dieser Woche offiziell den langjährigen Technischen Direktor, Norbert Linnebank, mit einer Feierstunde in den wohlverdienten Ruhestand.

Bis Ende August wird der 67-jährige seinen Dienst im St. Vincenz-Krankenhaus noch ausüben und seinen Nachfolger einarbeiten.

Dr. Josef Düllings, Hauptgeschäftsführer der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, dankte Linnebank für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit: „Danke für Ihr Engagement mit viel Herzblut. Danke für ihre guten Ideen, für das gute kollegiale Miteinander und vieles mehr.“ Linnebank habe in der Zeit, die er für das St. Vincenz-Krankenhaus gearbeitet habe, so manche „Heldentat“ vollbracht. Auch Sr. M. Katharina Mock, Generaloberin der Barmherzigen Schwestern des hl. Vincenz von Paul, bescheinigte Linnebank viele bauliche Herausforderungen gemeistert zu haben. „Die Betriebsstätten des St. Vincenz-Krankenhauses tragen in vielfältiger äußerlicher Weise und auch im Inneren Ihre Handschrift.“ Den Auftrag Gottes „Ein Segen sollst Du sein“ habe Linnebank in der Zeit seines Wirkens umgesetzt. Er habe seine Aufgabe zu jederzeit mit ganzem Herzen und mit voller Überzeugung ausgeübt. „Auf Ihren Rat und Ihre Expertise konnten wir jederzeit bauen“, so Sr. M. Katharina. Johannes Westermann, Kfm. Geschäftsführer, hielt im Anschluss an den Geistlichen Impuls die Laudatio. Er blickte auf die Wurzeln und den Werdegang des gebürtigen Paderborners zurück, skizzierte ihn als Technischen Direktor und als Menschen und gab auch einen kleinen Ausblick in die Zukunft. Als Baumeister habe Linnebank keine Herausforderung gescheut. Sein Motto sei stets gewesen „Geht nicht, gibt’s nicht!“ Dem Techniker in ihm sei stets die Versorgungssicherheit mit Strom, Wärme, Kälte- und Klimatechnik, Wasser und Nachrichtentechnik zum Wohle der Patienten ein besonderes Anliegen gewesen. Als Führungskraft habe er im Verlauf der Jahre eine äußerst leistungsfähige und hoch motivierte Mannschaft aufgebaut. Den Menschen Norbert Linnebank beschrieb er als bescheiden, zielstrebig und konsequent, loyal, ökonomisch, verantwortungsvoll und engagiert. „Sie haben tiefe und große Spuren im Vincenz hinterlassen, denen man noch lange folgen wird.“ Dies gelte nicht nur für Bau und Technik, sondern auch für das durch Linnebank persönliche vorgelebte Wertegerüst. „Unsere Zusammenarbeit war geprägt von tiefem Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung“, bilanzierte Westermann ganz persönlich.

Ein deutlich bewegter Norbert Linnebank sprach auch von einem Gefühl der „Wehmut“, das zu einem neuen Lebensabschnitt immer dazu gehöre. Er warf einen Rückblick auf seine Zeit im St. Vincenz-Krankenhaus und gab dabei manche Anekdote aus der Vielfalt der Aufgaben eines Technischen Direktors zum Besten. Er dankte nicht nur Ordensschwestern, Geschäftsführung, Betriebsleitung, Mitarbeitern, externen Partnern und insbesondere der eigenen Abteilung für das Vertrauen, die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit, sondern vor allem auch seiner Ehefrau. „Ich verspreche, mich auch im Ruhestand aus der Haushaltsführung herauszuhalten und nicht in die Spuren von ‚Papa Anteportas‘ zu treten“, so Linnebank schmunzelnd.

Linnebanks Nachfolger steht bereits fest: Markus Schröder heißt der neue Technische Direktor der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, der seinen Dienst am 1. Juli 2017 begonnen hat. Nach einer qualifizierten technischen Berufsausbildung und dem Studium der Versorgungstechnik sowie der technischen Gebäudeausrüstung beschäftigte sich der verheiratete Delbrücker in seinem Masterstudium mit technischem Management/Energietechnik. Seit 2007 hat er als Projektingenieur im Energiemanagement und technischen Gebäudemanagement in verschiedenen Unternehmen berufliche Erfahrung gesammelt, u.a. in der Funktion als Abteilungsleiter.



Bildunterschrift: Stabübergabe an einem der derzeit größten Bauprojekte der St. Vincenz-Krankenhaus GmbH, dem Neubau der Krankenpflegeschulen (im Bild von links): Johannes Westermann, Geschäftsführerin Sr. Bernadette M. Putz, Norbert Linnebank, Markus Schröder und Dr. Josef Düllings. (Foto: Kronsbein/St. Vincenz-Krankenhaus)